Konzept

Die Ärztin und Anthropologin Maria Montessori entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts ein pädagogisches Konzept, in dessen Zentrum der Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun" steht. Das erstreckt sich von Aufgaben des täglichen Lebens wie Tischdecken bis hin zu ersten Experimenten mit speziellen, selbstkorrigierenden Montessori- Materialien.

Neben körperlicher Bewegung wird dabei der Bildung der Sinne eine besondere Bedeutung beigemessen. Zu deren Förderung wird eine breite Palette eigens entwickelter Materialien bereit gestellt. Aus diesen sog. Montessori-Materialien wählt das Kind diejenigen aus, die seiner Entwicklung entsprechen.

Die Kinder bewegen sich in einer übersichtlich und nachvollziehbar strukturierten Umgebung in der Freiheiten und Grenzen gefahrlos erprobt werden können.

Im täglich stattfindenden Morgenkreis werden sie auf den Ablauf des Tages, sowie auf besondere Anlässe und Aktivitäten eingestimmt. Der Wechsel der Jahreszeiten ist hier ebenso Thema, wie gesellschaftliche Großereignisse (z.B. Olympiade); an erster Stelle steht jedoch der Austausch über Erlebnisse und Gedanken, die die Kinder selbst einbringen.

Ihre weitere Lebensumwelt erkunden die Mauerspechte bei Spaziergängen, Wandertagen und der alljährlichen Kinderladen-Reise. Auf die späteren Anforderungen der Schule bereiten unsere Erzieherinnen schrittweise und gezielt vor.